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Gemeiner Gallenröhrling - Tylopilus felleus
Englisch: Bitter Bolete

Gemeiner Gallenröhrling-Tylopilus felleus
Bild © (1)

Autor: (Bull.) P. Karst. 1881

Synonyme:
Gallenröhrling
Gemeiner Gallenröhrling
Bitterling
Boletus alutarius Fr. 1815
Boletus alutarius Rostk. 1844
Boletus felleus Bull. 1788
Boletus felleus var. minor Coker & Beers 1943
Tylopilus alutarius (Fr.) Rea 1922
Tylopilus felleus var. alutarius (Fr.) P. Karst. 1882
Tylopilus felleus var. felleus (Bull.) P. Karst. 1881
Tylopilus felleus var. minor (Coker & Beers) Pilát & Dermek 1974
Tylopilus felleus var. uliginosus A.H. Sm. & Thiers 1971


Hut: Hut 6-15 cm, hellbraun, graubraun, olivbraun, matt, feinfilzig bis kahl, feucht schwach schmierig.

Lamellen: Röhren weiss, später blassrosa bis bräunlich-graurosa, bauchig kissenartig hervorquellend, ausgebuchtet angewachsen. An Druckstellen laufen die Röhren rötlich bis rostigrot an.

Fleisch: Fleisch weiss, ohne Verfärbung.

Stiel: Stiel bis 20 cm lang, gelbbraun, Spitze heller, abwärts mit brauner, dunkleren weitmaschigen Netzzeichnung, meist keulig bis bauchig. Jung ist der Stiel fest, im Alter leicht schwammig.

Vorkommen: Vorkommen vor allem im Nadelwald, Juni bis Oktober.


Hinweise, Infos, Verwechslungsmöglichkeiten:
Verwechslungen mit dem Steinpilz (essbar) kommen vor. Dieser hat jedoch mehr grünlich-gelbe Lamellen und eine hellere Stielzeichnung. Nach dem Essen des Pilzes können milde bis mittelschwere Magen-Darm-Probleme auftreten.

Geruch: Geruch unauffällig

Geschmack: bitter, gallebitter.

Sporen: Sporenpulver rosabraun.

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Speisewert:

giftig

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Bild 1 © (1) Meinhard Siegmundt/pixelio
Bild 2 © (2) Harry Regin/www.pilzfotopage.de
Bild 3 © (3) Jens H. Petersen/MycoKey
Bild 4 © (4) Jens H. Petersen/MycoKey
Bild 5 © (5) Jens H. Petersen/MycoKey

Abmessungen:

Hutbreite: 6.00 ... 15.00 cm
Sporenmaße Länge x Breite: 11.50 - 16.00 x Breite: 3.80 - 5.00 µm

Hut

Hutform:
halbkugelig, schirmförmig, gewölbt
Hutoberfläche:
glatt trocken glänzend seidig, samtig, lederig, filzig
Hutrand:
glatt gerieft, gezahnt, wellig
Hutfarbe:
hellbraun, braun, gelbbraun, rotbraun, grau

Lamellen bzw. Röhren

Lamelen bzw. Röhren:
Röhren
Lamellenfarbe:
weiß, weißlich creme, ocker bläulich, lila, violett
Lamellen- bzw. Röhrenansatz und Form:
breit angewachsen Lamellen bzw. Röhren am Stiel ausgebuchtet Lamellen bzw. Röhren bauchig hervorstehend Lamellen bzw. Röhren mittel entfernt Lamellen bzw. Röhren dicht, dicht gedrängt, eng aneinander Aussenschicht bzw. Schneide glatt Lamellen bzw. Röhren leicht ablösbar

Stiel und Stielbasis

Stielgröße:
Stiel und Farbe:
creme, gelb hellbraun, braun, gelbbraun, rotbraun, grau
Stielkonsistenz
fest, hart, zäh weich, elastisch, lederig,
Stielform, Stielbasis
Stiel mittig verdickt, bauchig, keulenförmig, spindelig
Stieloberfläche:
netzartig, genattert
Ring:
ohne Ring oder Ringrest fädig

Fleisch

dick weich, schwammig fest, hart, zäh

Geruch und Geschmack

Geruch:
unauffällig
Geschmack:
mild erdig, pilzig

Vorkommen

Frühling Herbst Winter im Nadelwald auf Äckern, Feldern auf Schuttplätzen, Müllplätzen auf Erde bei oder auf Mosen, Torfmoosen bei Kiefern oder Tannen bei Buchen oder Eichen