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Anischampignon-Agaricus arvensis Previous | Next >

Anischampignon - Agaricus arvensis
Englisch: Horse Mushroom

Anischampignon-Agaricus arvensis
Bild © (1)

Autor: Schaeff. 1774

Synonyme:
Anischampignon
Weisser Anisegerling
Schafchampignon
Ackerblätterling
Weißer Anis-Champignon

Agaricus cretaceus
Agaricus arvensis var. exquisitus (Vittad.) Cetto 1988
Agaricus exquisitus Berk.
Agaricus fissuratus (F.H. Møller) F.H. Møller 1952
Agaricus leucotrichus (F.H. Møller) F.H. Møller 1952
Fungus arvensis (Schaeff.) Kuntze 1898
Phaeomarasmius chiliotrichi Singer 1951
Phaeomarasmius exquisitus (Berk.) Raithelh. 1990
Pratella arvensis (Schaeff.) Gillet 1878
Psalliota arvensis (Schaeff.) Gillet 1878
Psalliota arvensis var. albosquamosa W.G. Sm. 1910
Psalliota arvensis var. hortensis W.G. Sm. 1910
Psalliota arvensis forma obesa W.G. Sm. 1910
Psalliota campestris var. arvensis (Schaeff.) Cheel 1913
Psalliota fissurata F.H. Møller 1952
Psalliota leucotricha F.H. Møller 1952


Hut: Hut 8-15 cm, jung seidig weiss, später und bei Berührung gilbend, glattfaserig bis angedrückt schuppig. Ältere Exemplare sind konvex bis flach.

Lamellen: Lamellen jung graugelblich, blass biss graurosa, später dunkelbraun bis schwarzbraun. Die Lamellen sind nicht am Stiel angewachsen.

Fleisch:

Stiel: Stiel länge ca. 8-12 cm, gleichfarbig wie der Hut, schlank, gegen die Basis verdickt. Der Ring ist weiß bis weißlich und zweischichtig, untere Schicht bald mit zahnradartigem Rand bzw. flockig. Die obere Schicht ist glatt.

Vorkommen: Vorkommen in Wiesen, besonders auf gedünktem Untergrund, in Parkanlagen, seltener auch im Nadelwald, von ca. Juni bis Oktober


Hinweise, Infos, Verwechslungsmöglichkeiten:
Verwechslungen sind möglich mit: Amanita verna - Weisser Knollenblätterpilz (tödlich giftig), Amanita virosa - Kegelhütiger Knollenblätterpilz (tödlich giftig), Amanita phalloides - Grüner Knollenblätterpilz (tödlich giftig).
Im Unterschied haben die Knollenblätterpilze immer weiße Lammellen und eine mit weißen Hüllenresten umbebene deutlich sichtbare Knolle.
Der Agaricus Xanthoderma - Karbolegerling (giftig) riecht nicht ähnlich Anis, sondern unangenehm nach Karbol oder Tinte. Wird er gekocht, wird der Geruch stärker und der Pilz stinkt. Der Stiel läuft beim Anschnitt schnell und kräftig chromgelb an.
Verwechslungen können auch mit Volvariella speciosa - Großer Scheidling (essbar) - auftreten. Dieser besitzt einen Stiel ohne Ring und eine Scheide bzw. eine von lappigen Hüllenresten umgebene (meist verdickte) Stielbasis und rosa-schmutzige Lamellen.

Geruch: Geruch nach Anis.

Sporen: Sporenpulver purpurbraun bis dunkelbraun

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Speisewert:

essbar - hervorragender Speisepilz

Für volle Auflösung bitte auf da Bild klicken:
© (1)
Bild 1 © (1) Harry Regin/www.pilzfotopage.de

Abmessungen:

Hutbreite: 8.00 ... 15.00 cm
Sporenmaße Länge x Breite: 6.30 - 7.70 x Breite: 4.40 - 5.30 µm

Hut

Hutform:
halbkugelig, schirmförmig, gewölbt ausgebreitet, flach
Hutoberfläche:
glatt trocken faserig, schuppig, haarig, borstig wollig, grobschuppig, grobfaserig
Hutrand:
glatt gerieft, gezahnt, wellig flockig, faserig oder überhängend
Hutfarbe:
weiß, weißlich creme, gelb gelb, gelblich hellbraun, braun, gelbbraun, rotbraun,

Lamellen bzw. Röhren

Lamelen bzw. Röhren:
Lamellen
Lamellenfarbe:
gelb hellbraun, braun, gelbbraun, rotbraun, bläulich, lila, violett sehr dunkel, schwärzlich, schwarz
Lamellen- bzw. Röhrenansatz und Form:
Frei Lamellen bzw. Röhren mittel entfernt Lamellen bzw. Röhren dicht, dicht gedrängt, eng aneinander Aussenschicht bzw. Schneide glatt Lamellen bzw. Röhren nicht leicht ablösbar

Stiel und Stielbasis

Stielgröße:
Stiel und Farbe:
Stielfarbe wie Hutfarbe weiß, weißlich creme, gelb
Stielkonsistenz
fest, hart, zäh
Stielform, Stielbasis
Stiel mittig verdickt, bauchig, keulenförmig, spindelig Basis verdickt oder knollig, Knolle
Stieloberfläche:
glatt, kahl, bereift faserig, schuppig, haarig, borstig
Ring:
mit Ring oder Ringrest fädig klebrig

Fleisch

dick weich, schwammig fest, hart, zäh verfärbend Fleisch gilbend

Geruch und Geschmack

Geruch:
Anis anders
Geschmack:
erdig, pilzig

Vorkommen

Sommer Herbst Winter im Nadelwald auf Wiesen auf Erde